Sehenswürdigkeiten

 

Celafù und Mongerbino sind ausgezeichnete Ausgangspunkte, um die zahlreichen Sehenswürdigkeiten von Sizilien zu erkunden. Mit der unmittelbaren Nähe zu Palermo, der Hauptstadt der Insel, oder anderen bedeutsamen Städten bieten sich Ausflüge an, die das vielseitige Angebot an alten Bauwerken und historischen Orten widerspiegelt. Wenn Sie kein Freund von Kurzurlaub sind, nicht nur Sonne und Strand, sondern auch ein paar wunderschöne Städte besichtigen wollen, lohnt sich ein langer Urlaub in Sizilien auf jeden Fall.

 

Einflüsse der Griechen

Syrakus

Veranstaltertipp: Sprachreisen

Kolumbus Sprachreisen bietet Sprachreisen nach Sizilien in die Städte Cefalù und Mongerbino für Erwachsene an.

Die Stadt Syrakus liegt an der Ostküste der italienischen Region Sizilien. In der Antike war sie die mächtigste Stadt der damals bekannten Welt. Auch heute sorgt Syrakus für einen Strom von Menschen, die auf Sizilien Zeugen der imposanten Tempelanlagen werden, die die Griechen ab dem 6. Jahrhundert vor Christus erbauten. Dazu gehört der um 570 v. Chr. erbaute Apollontempel, der der älteste griechische Tempel Siziliens ist. Entdeckt wurde der Tempel 1860 und sorgte schon damals mit seinen prachtvollen Säulen für Begeisterung.

Auf der höchsten Stelle der Insel gelegen, befindet sich die Kathedrale von Syrakus, La Santa Maria delle Colonne. Die Hauptkirche der Stadt war gleichzeitig der Siedlungskern und das älteste Stadtviertel der antiken Stadt war. Die kulturellen Einflüsse, der Sizilien erlag, sorgten für einen Umbau der Kirche im byzantinischen Stil. Nach den Umbauten und Erweiterungen der folgenden Jahrhunderte bietet die Kathedrale heute ein in dieser Form einzigartiges architektonisches Mischbild.

 

Archäologische Stätten von Agrigent

Die archäologischen Stätten von Agrigent südlich des heutigen Stadtkerns von Agrigent sind eindrucksvolle archäologische Fundplätze von griechischer Baukunst. Zu ihnen gehören die teilweise noch sehr gut erhaltenen Tempel, die einen Eindruck davon geben, welche Rolle Sizilien für die griechische Kultur hatte.

Akragas wurde 582 v. Chr. und entwickelte sich rasch zu der zweitwichtigsten Polis auf Sizilien. Entlang der südlichen Stadtmauern befindet sich eine Überreste von einer Reihe von prächtigen Tempeln auf einer Anhöhe, weshalb sie "Collina die Templi" (Hügel der Tempel) genannt werden. Das Gebiet des alten Stadtkerns von Agrigent wird hingegen Tal der Tempel genannt. Sie zählen zu den best erhaltenen Tempeln der griechischen Antike.

 

Selinunt

In der süditalienischen Provinz Trapani auf Sizilien befindet sich die Fundstätte Selinunt mit Überresten der alten griechischen Stadt Selinus. Sie liegt zwei Kilometer von der Stadt Castelvetrano an der Westküste der Insel. Die Ruinen stammen aus dem 7. Jahrhundert v. Chr. und beinhalten unter anderem die bislang erste Wendeltreppe der Geschichte. Alte Tempel und griechische Bauwerke prägen die Ruinenstatt und locken zahlreiche Besucher an.

 

 

Einflüsse der Römer

 

Villa Romana del Casale

Die spätrömische Villa in der Nähe der Stadt Piazza Armerina gehört sicherlich zu den eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten von Sizilien. Der 1,5 Hektar große Gebäudekomplex stammt aus dem 5. Jahrhundert nach Christus ist berühmt für seine einmaligen Bodenmosaiken, die in den ca. 45 noch erhaltenen Räumen besichtigt werden können. Sie wurden aus farbigen Tesserae gefertigt. Durch Erdrutsche im 12. Jahrhundert sind die Mosaiken, die man heutzutage über Stege und Teppiche betreten kann, hervorragend erhalten. Die Villa wurde schon 1761 wieder entdeckt, dennoch wurde der gesamte Komplex erst im 20. Jahrhundert freigelegt. Sie gelten als Glanzstück der Spätantike und allemal einen Besuch wert.

 

Das Antike Theater von Taormina

Das Teatro Greco in Taormina hat gegen seinen Namen römische Wurzeln: Es ist ein römischer Bau, der im 2. Jahrhundert v. Chr. über einem kleineren, von den Griechen im 3. Jahrhundert v. Chr. erbauten Theater errichtet wurde. Das Theater ist in die Bereiche Bühne, Orchestra und Tribüne (Cavea) unterteilt. Durch Kriege teilweise zerstört, wurde das Bühnengebäude erst im 19. Jahrhundert wieder teilweise restauriert. Durch eine Öffnung in der Außenmauer hat man einen zauberhaften Blick auf den Ätna und die Bucht von Giardini-Naxos.

 

Einflüsse der Araber

 

San Giovanni dei Lebbrosi

Die unter arabischer Herrschaft errichteten Bauten wurden größtenteils von den Normannen umgebaut. Dadurch entwickelte sich der arabisch-byzantinisch-normannische Baustil, der für Sizilien so typisch ist. So auch die Kirche San Giovanni dei Lebbrosi in Palermo, die das älteste Kirchengebäude der Stadt ist. Roger I. ließ die Kirche 1071 noch vor der Eroberung Palermos außerhalb der damaligen Mauern direkt neben ein arabisches Kastell errichten. Im 12. Jahrhundert entstand dort ein Spital für Leprakranke, was der Kirche ihren Beinahmen gab. Charakteristisch für das Äußere sind die drei Apsiden und die halbkugelförmigen Kuppeln auf hohem Tambour. Einzigartig schön ist die Mischung der einzelnen Bauepochen.

 

Castello Ursino

Das alte Kastell in der Stadt Catania wurde im Laufe des 13. Jahrhunderts von Kaiser Friechrich II. gegründet. Die Ähnlichkeit im Grundriss des Kastells mit orientalischen Festungen ist unübersehbar. Die Einflüsse der arabischen Eroberer mit Erweiterung von normannischen Bauelementen machen die Festung zu einem attraktiven Ziel für Besucher. Noch heute findet man Spuren von Lava, die 1669 das Kastell von Ursino umfloss.

 

 

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